Überprüfung der eigenen Domain auf DNS-Fehler

In den letzten Beiträgen habe ich gezeigt, wie DNS-Einträge für SPF sowie DMARC für die eigene Domain eingerichtet werden, um die Versendung von Spam-E-Mails durch Dritte unter Nutzung der eigenen Domain zu verhindern (SPF) bzw. informiert zu werden, falls es doch geschehen sollte (DMARC). Diese Anleitungen finden sich hier:

 

Überprüfung der DNS-Einträge einer Website via MXToolbox

Um anschließend sicherzugehen, dass die Einträge tatsächlich korrekt und ohne Syntax-Fehler gesetzt wurden und somit aus der Perspektive eines anderen Mailservers zu beachten sind, nutze ich den Webdienst MXToolbox.

Dieser Webdienst kann mit seiner Basisfunktionalität kostenlos genutzt werden. Nach Eingabe der eigenen Domain wird diese automatisiert auf mögliche Fehler überprüft, die übersichtlich gelistet werden. Dazu gehört neben den DNS-Einträgen wie MX, A, AAAA, SPF, DKIM, DMARC auch der Test, ob die eigene Domain in diversen Spam-Blacklists auftaucht und so die sichere Zustellung eigener E-Mails an Dritte verhindert wird.

 

Erweiterte Funktionen

Einige Tests wie etwa der Test auf den AAAA-Eintrag werden bei Nutzung der Standardkonfiguration des Dienstes nicht durchgeführt, finden sich aber nach einem Klick auf „More“, der die unter https://mxtoolbox.com/NetworkTools.aspx zu findende Gesamtübersicht der Tools der Website anbietet.

Rudimentäres Monitoring sowie eine Klärung eventueller Fehler- und Warnmeldungen bietet die Seite nach kostenloser Registrierung ebenfalls.

Alternativen

Ein alternativer Webdienst zum Testen der DNS-Einträge ist http://www.dnsstuff.com/. Die Auflistung ist übersichtlich, aber nicht so umfangreich wie bei der MXToolbox.

Ob Verbesserungsbedarf hinsichtlich der Einsortierung eigener versendeter E-Mails als Spam durch die designierten Empfänger-Server besteht, lässt sich mittels https://www.mail-tester.com/web-xrkaz&reloaded=1 gut testen.

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